Mythos Authentizität
Brief description
Die Kunst, die richtigen Führungsrollen zu spielen
Karriereratgeber empfehlen es, Stellenanzeigen fordern es: eine Führungskraft sollte möglichst »authentisch sein«. Aber stimmt das tatsächlich?
Rainer Niermeyer stellt eine provokante These auf: Die Kunst der Führung besteht nicht darin, die eigene Persönlichkeit auszuleben. Im Gegenteil: Erfolgreiche Manager wissen, dass sie für eine bestimmte Aufgabe und bestimmte Rollen engagiert worden sind, die es auszufüllen gilt. Niermeyer zeigt, wie Führungskräfte konstruktiv mit den Erwartungen an sie umgehen und ihre Rollen erfolgreich ausfüllen, ohne sich zu verbiegen.
"Rainer Niermeyer entzaubert den 'Mythos Authentizität' und plädiert für berufliche Rollensouveränität. Sein Buch bietet ein Grundrezept für Führungserfolg."
Reinhard K. Sprenger

- ISBN: 3-593-38653-4
- Einband: Broschiert
- Sonstiges:
- Auflage: 1. Auflage
- Verlag: Campus
- Seitenzahl: ~256
- Gewicht:
- Sprache: Deutsch
Table of contents
- Ein FAZ-Artikel und seine Folgen
- Mythos Authentizität: Sei einfach du selbst!
- Authentizität: Die Sehnsucht nach dem „Echten“
- Sieben Argumente gegen Authentizität
- Authentizität auf dem Prüfstand
- Die ganze Welt ist eine Bühne: Erfolgsdarsteller in Wirtschaft, Medien und Politk
- Erfolg durch (Selbst-)Kontrolle: Gute und weniger gute Rollenspieler
- Der Querdenker mit sozialem Gewissen: Wendelin Wiedeking
- Die Weltpolitikerin: Angela Merkel
- Der Berufszyniker: Harald Schmidt
- Der Blick hinter die Kulissen: Warum wir alle Rollen spielen
- Rollen als soziale Spielregeln
- Erkenntnisse der Rollentheorie
- Rollen und Erfolg im Job: Offizielle Drehbücher und heimliche Spielregeln
- Rollendrehbücher: Was Sie nachlesen können
- Ungeschriebene Gesetze: Was Ihnen keiner sagt
- Engagiert für eine Spielzeit: Führungsrollen erfolgreich besetzen
- Rollen und Professionalität
- „Führen“ als Königsdisziplin des Rollenspiels
- „Führen“ im Schnittpunkt vielfältiger Rollenerwartungen
- „Führen“ in unterschiedlichen Unternehmenskontexten
- „Führen“ als Bündeln zahlreicher Subrollen
- Das eigene Rollenskript entwickeln
- Die Lösung: Rollensouveränität statt Authentizität
- Fluchtversuche aus dem beruflichen Rollenspiel
- Der Preis des Rollenspiels
- Werte als Handlungsantrieb und Lebenskompass
- Selbstverwirklichungsansprüche und Rollen
- Anmerkungen
- Literaturverzeichnis
- Register

